Seminare

 

LehrerInnen können die Module auch einzeln als Fortbildung anerkennen lassen (Akkreditierung vom Hessischen Kultusministerium). Die Hessische Qualifizierungsoffensive gewährt unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss, den Qualifizierungsscheck.
Desweiteren kann man zur Zeit beim Bundesministerium für Bildung und Forschung 1 x im Jahr eine Bildungsprämie für Fort- und Weiterbildungen beantragen. Diese Prämie ist abhängig vom Jahreseinkommen und beträgt um die 500,- € im Jahr.

 

Seminare 1. Quartal 2018

 

Samstag, 13. Januar 2018


Die Besonderheit der Arbeit von Anna Halprin (Tamalpa Life/Art Process®) in der Tanz- und Ausdruckstherapie und die Bartenieff-Fundamentals im bereichernden Vergleich
In diesem Seminar wird das Movement Ritual nach Anna Halprin vorgestellt, außerdem werden wesentliche Elemente des von Anna und Daria Halprin entwickelten Tamalpa Life/Art Process® erfahrbar gemacht. In der Verbindung von Tanzen, Malen und Schreiben, Bewegung und Imagination, können Zugänge zu Körperwissen, individueller und kollektiver Kreativität, sowie eigene Lebensthemen erkundet werden. Am Nachmittag verbinden wir die Bartenieff Fundamentals mit den Prinzipien des Bewegungsrituals und sehen auf die Gemeinsamkeiten.


Regine Lehrer, Tamalpa Practitioner, Tanz- und Körpertherapeutin, Heilprakt. Psychotherapeutin
Erika Kletti-Ranacher

Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 Uhr – 17.30 Uhr

 


Samstag, 10. Februar 2018


Die Wurzeln der Authentischen Bewegung: von Mary Whitehouse bis Janet Adler
An diesem Tag schauen wir auf den Beginn der Authentischen Bewegung und wie sie sich bis heute, innerhalb der Tanztherapie, weiterentwickelt hat. Insbesondere die Ansätze von Joan Chodorow, Tina Stromsted und Janet Adler mit ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten sind im Fokus. Und hier die Grundform der Dyadenarbeit von BewegerIn und ZeugIn.


Erika Kletti-Ranacher

Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 


Samstag, 10. März 2018


Die Tanztherapie als künstlerische Therapieform mit ihrem Raum für kreative Prozesse
In Zeiten von deutlich kürzeren Klinikaufenthalten bei psychischen Erkrankungen und dem Schwerpunkt der bezahlten Therapien bei verhaltenstherapeutischen Ansätzen, hat die Tanztherapie eine wichtige Stellung. In ihrer ganzheitlichen Vorgehensweise, die die individuelle Befindlichkeit jenseits von Wertungen in den Mittelpunkt stellt, erreicht sie PatientInnen schnell und effektiv. Intuition und künstlerisch-kreative Prozesse unterstützen das Resilienz -und Ressourcenpotential. Die Stufen des kreativen Prozesses in der Tanztherapie sind in diesem Seminar Schwerpunkt.


Erika Kletti-Ranacher

Ort: Gustav-Freytag-Str. 19
Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 

 

Seminare 2. Quartal 2018

 

Samstag, 14. April 2018


"Morgenübungen – Aufbau der Mitte" nach Fe Reichelt: Atem-Bewegung-Tanz
In diesem Workshop werden die Grundlagen der Atemarbeit nach Fe Reichelt wiederholt und vertieft bzw. weitergeführt. Die von ihr entwickelten Morgen-Übungen stärken die an der Atmung beteiligte Muskulatur und sensibilisieren uns für die Wahrnehmung des Zusammenspiels von Atem und eigener innerer Befindlichkeit (und der Möglichkeit des Wandels). Die Atem-Erfahrung aus den Übungen fließt in den freien Tanz ein.


Annette Backhaus, Tanztherapeutin BTD, Tänzerin

Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 


Samstag, 28. April 2018


Vertiefungsseminartag in trauma-adaptierter Tanz- und Ausdruckstherapie (TaTT)
In diesem ersten Seminartag des 3. Bausteins der TaTT – Fortbildungsreihe wird es um die Auseinandersetzung mit Theorien zu Resilienz und Resilienzmodellen gehen, um daraus Interventionsmodelle und Techniken für die Vorgehensweise innerhalb der trauma-adaptierten Tanztherapie zu entwickeln oder abzuleiten. Da das Überzeugungssystem des/der TherapeutIn hierbei eine entscheidende Rolle spielt, wird diese Thematik exploriert werden.


Erika Sander (Tanz-und Ausdruckstherapeutin, Ausbilderin, Supervisorin, Lehrtherapeutin; BTD; Fachberaterin für Psychotraumatologie, D.I.P.T.; MSc.)

Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 


Samstag, 12. Mai 2018


Körperbild/Körperschema in Verbindung mit dem inneren und äußeren Raum

In der Auseinandersetzung mit dem eigenen Körperbild erhält der innere Raum und seine Verbindung zum äußeren Raum eine besondere Bedeutung bzw. Aufmerksamkeit. Der Zusammenhang zum Selbst-Bewusstsein wird erfahren und mit Interventionen für die Arbeit mit unterschiedlichem Klientel verbunden, wie etwa für die Themen Außenwirkung und Grenzsetzung.


Erika Kletti-Ranacher

Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 


Samstag, 9. Juni 2018


Trudi Schoop und ihr Beitrag für die Tanztherapie

Wie Trudi Schoop insbesondere durch den direkten Kontakt mit PatientInnen ihre Arbeitsweise und ein eigenes Konzept entwickelt hat, wird an diesem Tag praktisch erfahren. Ihr künstlerischer Gestaltungs-Ansatz eignet sich aber nicht nur für die Arbeit in der Psychiatrie, sondern ist auch für andere KlientInnengruppen geeignet. Die Elemente des Tanzes hat sie im Mittelpunkt ihrer Vorgehensweise.


Erika Kletti-Ranacher

Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 

 

Seminare 3. Quartal 2018

 

Juli: Sommerpause


Samstag, 4. August 2018


Lebendige Anatomie: Unterstützung einer ökonomisch-körpergerechten Haltung im Stehen, Sitzen und Gehen mit Techniken aus der Ideokinese

Körperwahrnehmung ist in der Tanztherapie ein zentraler Aspekt. Neutral und wertfrei unterstützen bildhafte Vorstellungen(die neuromuskuläre Muster ansprechen)eine anatomiegerechte Bewegung. Es wird an diesem Tag an der eigenen Körperhaltung gearbeitet und Zusammenhänge von Muskeln und Knochen erfahren, um sich in der leichten Aufrichtung zu üben.


Erika Kletti-Ranacher

Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 


Samstag, 29. September 2018


Was ist (m)ein Rhythmus und wie kann er zur Ressource werden? Wie verbinden uns Rhythmen mit Anderen, helfen uns aber auch Grenzen zu setzen?

Tanztherapie arbeitet u.a. mit Musik, d.h. mit rhythmischen Strukturen. Hier hilft der Rhythmus zu zentrieren, zu stabilisieren und Klarheit zu schaffen. Er unterstützt die Abgrenzung genauso wie die Verbindung. Diese Aspekte nutzen wir in tanztherapeutischen Interventionen, die wir an diesem Tag im Fokus haben.


Erika Kletti-Ranacher

Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 

 

Seminare 4. Quartal 2018

 

Samstag, 27. Oktober 2018


HOP´e - die Kraft des Tanzes als Basis für die tanztherapeutische Arbeit und die Verbindung zu Laban

Das auf dem modernen, zeitgenössischen Tanz basierende HOP´e Seminar,  unterstützt den  freudvollen Zugang zu dem eigenen Körper und dem Miteinander im Raum. Verschiedene Improvisationstechniken werden angewandt, um Tanz auf ergreifende Weise erfahrbar zu machen. Wie diese Tanzerfahrung mit ihren Qualitäten des  "flow, rhythm & shape" Bedeutung in der tanztherapeutischen Arbeit  findet, wird erläutert und die Anwendung in der Gruppe erforscht.     
Am Nachmittag werden die Laban´schen  Tanzprinzipien ergänzt und vertieft.


Taulant Shehu, Tänzer des Hessischen Staatsballett / Christine Weber, Tanztherapeutin BTD       

Erika Kletti- Ranacher

Ort: Hohenstaufenstr. 14, Ballettakademie ( Nähe HBF)
Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 

 

Samstag, 24. November 2018

 

Tanztherapie und ihr immanenter Bezug zu interkulturellen Themen

In diesem Seminar wird nicht nur auf die interkulturelle Kompetenz in der Begegnung mit "dem Fremden" in der Praxis eingegangen, sondern es wird  sich auch in tänzerischer und spielerischer Weise der Begegnung mit "dem eigenen Fremden" angenähert. Was ist "meine Kultur" und wie kann Distanz zur Andersartigkeit überbrückt werden, so dass Begegnungen, Akzeptanz und Integration stattfinden?


Elin Rau, Dipl.Päd., Tanztherapeutin BTD

Ort: Fritz-Reuter-Str. 10
Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 

 

Samstag, 15. Dezember 2018

 

Kreative Medien: ihre Rolle in der Tanztherapie

Wie integriert und nutzt die Tanztherapie andere kreative Medien, wie z.B. das Malen oder Materialien wie Tücher und Stäbe? Wo und wie unterstützen, vertiefen und erweitern diese kreativ-künstlerischen Medien den Bewegungsprozess? Was gilt es zu beachten beim Einsatz von Materialien, welches sind die Indikationen?

 

Erika Kletti-Ranacher

Ort: Gustav-Freytrag-Str. 19
Zeit: 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

 

 

Für alle oben genannten Seminare gilt:

Kosten: 85,- €; Grundstufenpreis 75,- €
Diese Seminare gelten als Bausteine zur tanztherapeutischen Grundstufe bzw. Fortbildung mit
jeweils 8 bzw. 12 Unterrichtseinheiten.